Die perfekte Apple Watch

 

No phone.
No messaging.
No sketches.
No heartbeat.
No upgrade required.

Chapeau! Wenn es jetzt noch ein digitales Armband für H. Moser & Cie Swiss Alp Watch geben würde, wäre die Demütigung Apples perfekt!

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Der VW BUDD-e – weder innovativ noch alltagstauchlich

Der VW BUDD-e  ist kein wirklich neues Konzept und ohne Radnabenmotoren auch nicht wirklich innovativ. Ebenso ist die Reichweite ein Witz: 375 Kilometer nach USA/FTP 72 bzw. 533 Kilometer nach NEFZ – ein Unterschied von ca. 160 Kilometer? Wie erklären die Ingenieure von Volkswagen diese Differenz?

Zugegeben, für den Lokal- und Regionalverkehr reichen knapp 400 Kilometer Reichweite, aber die Reichweite eines modernen Benziners ist deutlich höher. Selbst ein 8 Jahre alter VW Touran mit dem 1.6 Liter Benziner hat eine deutlich höhere Reichweite als 375 Kilometer (unter Alltagsbedingungen, nicht nur nach NEFZ).

Innovativ wäre ein Benziner oder Diesel, in dem die Leichtbautechonologie des i3 von BMW effektiv umgesetzt wird. Mit optimierten Motoren, weniger Leistung (’nen S280 kam auch mit 193 PS (W140) bzw. 204 PS (W220) aus) und deutlich weniger Gewicht bleibt der klassische Verbrennungsmotor meiner Meinung nach auch in den kommenden Jahren noch eine attraktive Alternative.

Man muss nur Mut zur Innovation haben und oft ist weniger mehr, insbesondere wenn man auf diesen ganzen elektrischen Schnickschnack verzichtet.

PS: Interessanter als das Konzeptfahrzeug von VW ist der Cadilliac ELR. Der ELR ist mit ca. 1,7 Tonnen zwar zu schwer und Leichtbau würde dem Fahrzeug sicherlich gut tun, aber im Gegensatz zur VW Studie sind der ELR, der BMW i3 und i8 bereits in der Serienproduktion.

Eine Ikone der traditionellen Automobil-Manufaktur

Vor einigen Tagen schrieb ich über den Untergang der britischen Automobilindustrie. Neben den großen Marken waren auch die kleinen Automobil-Manufakturen von dieser Entwicklung betroffen – Jensen, Marcos oder TVR haben den Betrieb inzwischen eingestellt, während sich Bristol derzeit auf die Restaurierung und Modernisierung älterer Fahrzeuge beschränkt. Überlebt hat unter anderem die Morgan Motor Company und der Morgan 4/4.

An der Konstruktion des 4/4 hat sich seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts prinzipiell wenig geändert: ein Leiterrahmen aus Stahl und ein mit Aluminiumblech beplanktes Karrosseriegerüst aus Eschenholz. Lediglich die Technik wurde regelmäßig auf den aktuellen Stand gebracht und inzwischen verrichtet ein Ford Sigma Motor mit 1,6 Liter Hubraum seinen Dienst in dem klassischen Roadster.

Das obige Video – beginnend mit der Herstellung des Rahmen aus Eschenholz – zeigt, dass die traditionelle britischen Autoherstellung nicht untergegangen ist. Die Morgan Motor Company gehört zu den wenigen Manufakturen, die die Folgen der Thatcher Ära überlebt haben und, genauso wie Caterham Cars, auch noch im 21. Jahrhundert klassische und bezahlbare Sportwagen anbieten.

Warum die britische Automobilindustrie unterging…

Einst gab es eine traditionsreiche britische Automobilindustrie und Großbritannien war, nach den USA, die zweitgrößte Auto-Nation auf diesem Planeten. Marken, wie Rolls-Royce, Bentley, Jaguar, Land Rover und Mini, sind britische Ikonen und trotzdem existiert heute kein britischer Massenhersteller mehr. Die britische Automobilindustrie ging unter und die traditionsreichen Marken gehören inzwischen deutschen und indischen Konzernen.

Was zum Niedergang führte, zeigt dieses Video von Top Gear. Einige Produkte von British Leyland Ltd – ein Rover 3500 SE (SD1), ein Triumph Dolomite Sprint und eine Princess – werden vom Top Gear Team auf die bekannte Art und Weise einem rigorosen Test unterzogen…

Die Nikon F3 als Filmkamera

Seit einigen Jahren kann man digitale Spiegelreflexkameras auch als Videokameras nutzen. Dass das Finale der US-Serie „Dr. House“ mit der Canon EOS 5D Mark II gefilmt wurde, war sogar eine Pressemitteilung wert. Inzwischen gehören digitale Spiegelreflexkameras zum Standardequipment und werden sowohl bei kleinen Independentfilmen als auch bei Blockbustern wie „Mad Max: Fury Road“ eingesetzt.

Was wenige wissen ist, dass bereits in den 80ern Spiegelreflexkameras für Filmproduktionen genutzt wurden. Das Special Effects Team von Industrial Light & Magic hat für „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ eine Nikon F3 modifiziert um die Szene zu filmen, in der Indiana Jones mit seinen beiden Gefährten in einen Minenwagen springt.

Auf Youtube existiert ein 8 minütiger Clip, in welchem unter anderem George Lucas über die damaligen Dreharbeiten berichtet. Das Video bietet einen interessanten Einblick in eine Zeit, als es die Bluescreen-Technik noch nicht gab und aufwendige Kulissen und Modellbau für die Realisierung von Filmen gang und gebe waren.

Für Film- und Kinofans ist der Clip ein absolutes muss.

Wenn ein Satiriker einen Politiker vorführt…

Der Satiriker, ehemalige Chefredakteur des Satiremagazin Titanic und Europaabgeordnete Martin Sonneborn hat die Anhörung von Günther Oettinger genutzt, um den designierten EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft zu befragen vorzuführen.

Sonneborn schafft es auf der einen Seite sachlich und genau, aber auch pointiert und ironisch den Irrsinn des „Recht auf Vergessen im Internet“ aufzuzeigen. Oetteringer selbst  – zwar selbstbewusst – konnte nicht wirklich überzeugen und zeigt einmal mehr, dass er der Vertreter wirtschaftlicher, nicht jedoch gesellschaftlicher, Interessen ist.

Aus Sicht der BSA (The Software Alliance) mag Oettinger der richtige Partner in der Kommission sein, aus Sicht der (digitalen) Gesellschaft stellt sich jedoch die Frage wessen Interessen Oettinger in Wirklichkeit vertritt.

Android ohne Google (Apps)

In Anbetracht der PRISM-Affäre stellt sich für viele Nutzer von Google-Produkten die Frage, wie man seine Abhängigkeit von dem US-Konzern minimieren kann. Wie dies funktioniert, hat Markus Henkel in Mein digitaler Umzug und “verzweifelter” Kampf gegen PRISM und XKeyscore beschrieben. Trotzdem sind Dienste wie GMail, Google+, Drive auf jedem Android-Smartphone weiterhin aktiv und verfügbar.

Google Apps deaktivieren

Als reiner Internetnutzer kann man ohne Probleme die Dienstleistungen von Google und anderen US-Konzernen meiden, aber wie sieht dies als Nutzer eines Android-Smartphones aus? Es gibt alternative Mailprogramme (K-9 Mail), Browser (Firefox, Opera) und Kalender-Apps, doch im Gegensatz zu herkömmlichen Apps lassen sich Android-System-Apps nicht ohne weiteres deinstallieren. Wenn man sein Smartphone nicht mit einer „Custom ROM“ flashen oder mit Hilfe diverser Apps, die meist Root-Rechte voraussetzen, im System herumpfuschen will, dann bleibt einem nur die simple Option, die Apps zu deaktivieren.

WARNUNG: Alle Änderungen an den Einstellungen geschehen auf eigene Gefahr! Für evtl. enstehende Schäden am Gerät übernehme ich keine Verantwortung.

1. Schritt: Updates deinstallieren

Um Apps zu deaktivieren, muss man unter Einstellungen > Apps > Alle die gewünschte App suchen und auswählen. Den Unterschied zwischen einer normalen App und einer Android-System-App erkennt man daran, das man diese nicht deinstallieren kann. Es existiert lediglich die Option „Updates deinstallieren“ und genau diesen Weg muss man folgen wenn man eine App, zum Beispiel Google Mail, dauerhaft deaktivieren will.

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Folgt man den oben gezeigten Weg, wird die App in den Werkszustand zurückgesetzt und der nächste Schritt kann folgen.

2. Schritt: Deaktivieren

Sind die Updates von Google Mail deinstalliert, kann die Option „Deaktivieren“ ausgewählt werden. Es erscheint noch eine Warnung, dass die Deaktivierung einer integrierten App zu unerwünschten Verhalten anderer Apps führen kann.

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Dieses Beispiel soll lediglich zeigen wie einfach es ist Apps wie Google Mail, Google+ etc. auf dem Smartphone zu deaktivieren. Ebenso einfach ist es diese Apps wieder zu reaktivieren: man muss lediglich die deaktivierte Apps aktivieren und die aktuellen Updates erneut installieren.

PS: Getestet wurde dies auf einem Nexus S (Android 4.1.2)

Und der Eee PC läuft und läuft…

Anders gibt es keine Erklärung dafür, dass sich fast täglich ein fremder Leser auf meinen Blog verirrt um ausgerechnet den Artikel Mein “fluxflux” Eee – eine Alternative zu Xandros Linux zu lesen. Dabei hat sich seit November 2008 einiges getan. Aus FluxFlux und Slack2Go wurde das neue Projekt Lin2Go, welches das auf Slackware basierte fluxflux-sl veröffentlicht. Die ISO des aktuellen Release (2009.3) als auch des neusten Snapshot (20100123) kann man hier herunterladen.

Aber es gibt auch noch andere Alternativen für den kleinen Eee PC 701 (4G). Zwischenzeitlich experimentierte ich mit Debian, für das es auch eine sehr gute Dokumentation gibt, mir persönlich jedoch nicht so gut gefallen hat. Im Frühjahr 2009 gab ich Ubuntu eine neue Chance und im Gegensatz zu 8.10 lief 9.04 out of the Box, auch wenn der interne SSD-Speicher fast vollständig von Ubuntu in Beschlag genommen wurde. Lieber wäre mir eine schlanke Version von Ubuntu gewesen, bei der ich nach eigenen Gutdünken die für mich wichtigen Softwarepakete per apt-get installieren kann (also Debian für Dummies).

Somit bin ich zu Eeebuntu gekommen, welches in 4 verschiedenen Versionen (Standard, NBR, BASE und LXDE) existiert. Während EB3 Standard am ehesten einem für den Eee PC optimierten Ubuntu entspricht, übernimmt NBR den alternativen Desktop des Ubuntu Netbook Remix. BASE ist wie der Name bereits vermuten läßt eine auf’s Minimum reduzierte Variante während LXDE (Beta) anstatt von Gnome LXDE als Arbeitsumgebung nutzt. Da ich eine Basisinstallation suchte war das 562.4 MB große BASE-Release meine erste Wahl. Zwar habe ich dem LXDE-Release, trotz Beta-Status, eine Chance gegeben, aber da dieses mein Mobiltelefon nicht erkannte und es somit als Modem nicht nutzbar war, schied es aus.

Die Installation war unkompliziert. Mit UNetbootin einen Live USB-Stick erstellen, in den Eee PC stecken und booten. Nach der Grundinstallation das System updaten und die gewünschte Software installieren. EB3 hat bei mir out of the box das Nokia E51 erkannt und mobiles Surfen war somit per UMTS ohne Probleme möglich. Ebenso gab es keinerlei Probleme eine Canon 450D per USB-Kabel anzuschließen und die Bilder zu importieren. Zum verwalten und konvertieren ist auf dem Eee am besten Rawstudio geeignet, welches diverse Raw-Formate erkennt. Zum Browsen im Internet eignet sich SR Iron, ein Fork von Google Chrome, sehr gut, der als Beta in der Version 4.0.275 für Linux zur Verfügung steht.

Alles in allem ist der – inzwischen uralte – Eee PC 701 ein idealer Begleiter, der für die meisten Aufgaben – egal ob Email, im Internet browsen, Musik hören, Filme anschauen, Texte und Blogeinträge schreiben oder auch mal das ein oder andere Foto zu bearbeiten – völlig ausreicht, dabei im Gegensatz zu den herkömmlichen Laptops kaum Platz in der Tasche beansprucht und perfekt auf die Klapptische im Flugzeug passt.

Mein „fluxflux“ Eee – eine Alternative zu Xandros Linux

Seit ich den kleinen Eee 701 von Asus im Januar gekauft habe, ist dieses kleine Netbook mein treuer Begleiter auf Reisen geworden. Man kann jetzt hinsichtlich der Displaygröße von nur 7 Zoll und einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln geteilter Meinung sein, aber für Internet, Email, Musik, Videos, Skype oder das Schreiben von Texten ist der „Kleine“ völlig ausreichend.

Anfangs hab ich auch noch das vorinstallierte Xandros benutzt, doch dieses an den Eee angepasste Linux hatte einen gravierenden Nachteil: man konnte nicht nach Lust und Laune Software nachinstallieren. Dies änderte sich mit der Installation von Ubuntu im Frühjahr. Ubuntu und der Eee, es war eine ideale Lösung, zwar keine extrem schnelle Kombination, aber genau das was ich suchte. Leider änderte sich dies mit dem Update zu 8.10, das System wurde irgendwie „träge“, die WLan-Karte funktionierte trotz Treiber und Firmware nicht und irgendwie wollte ich etwas anderes ausprobieren.

eee-fluxfluxlinuxuser hatte vor kurzem einen ausführlichen Test der aktuellen Netbooks und stellte im Rahmen dieses Themas auch einige Alternativen zum vorinstallierten Xandros für den Eee vor. Ich gab fluxflux – basiert auf PCLinuxOS – und EeeDora eine Chance, doch letztendlich hat mir fluxflux von der intuitiven Bedienung besser gefallen. In weniger als 15 Minuten war das System auf der internen SSD installiert und kurze Zeit später hatte ich desktop, die launch bar, einige add-ons und noch einige Softwarepakete nachinstalliert.

Insgesamt war die Installation unkomplizierter und schneller als Ubuntu oder EeeDora, die Treiber für’s WLan genauso vorhanden wie die Codecs für mp3, avi oder wmv – rund um vollständig – und wie bei jeder anderen Linux-Distro kann man auch hier aus einer Vielzahl von Programmen wählen, die sich mit Synaptic problemlos installieren und wieder entfernen lassen.

Das gesamte Paket überzeugt meiner Meinung nach dadurch, dass es sehr schlank ist und sich auf das Nötigste beschränkt. Auch die Hardware, insbesondere das WLan, läuft unter fluxflux wesentlich harmonischer, die Verbindungen sind stärker und stabiler als mit Ubuntu. fluxflux wird in den nächsten Tagen beweisen müssen, ob es im Alltagsgebrauch meine Erwartungen erfüllt oder übertrifft.