Der VW BUDD-e – weder innovativ noch alltagstauchlich

Der VW BUDD-e  ist kein wirklich neues Konzept und ohne Radnabenmotoren auch nicht wirklich innovativ. Ebenso ist die Reichweite ein Witz: 375 Kilometer nach USA/FTP 72 bzw. 533 Kilometer nach NEFZ – ein Unterschied von ca. 160 Kilometer? Wie erklären die Ingenieure von Volkswagen diese Differenz?

Zugegeben, für den Lokal- und Regionalverkehr reichen knapp 400 Kilometer Reichweite, aber die Reichweite eines modernen Benziners ist deutlich höher. Selbst ein 8 Jahre alter VW Touran mit dem 1.6 Liter Benziner hat eine deutlich höhere Reichweite als 375 Kilometer (unter Alltagsbedingungen, nicht nur nach NEFZ).

Innovativ wäre ein Benziner oder Diesel, in dem die Leichtbautechonologie des i3 von BMW effektiv umgesetzt wird. Mit optimierten Motoren, weniger Leistung (’nen S280 kam auch mit 193 PS (W140) bzw. 204 PS (W220) aus) und deutlich weniger Gewicht bleibt der klassische Verbrennungsmotor meiner Meinung nach auch in den kommenden Jahren noch eine attraktive Alternative.

Man muss nur Mut zur Innovation haben und oft ist weniger mehr, insbesondere wenn man auf diesen ganzen elektrischen Schnickschnack verzichtet.

PS: Interessanter als das Konzeptfahrzeug von VW ist der Cadilliac ELR. Der ELR ist mit ca. 1,7 Tonnen zwar zu schwer und Leichtbau würde dem Fahrzeug sicherlich gut tun, aber im Gegensatz zur VW Studie sind der ELR, der BMW i3 und i8 bereits in der Serienproduktion.

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