Die Nikon F3 als Filmkamera

Seit einigen Jahren kann man digitale Spiegelreflexkameras auch als Videokameras nutzen. Dass das Finale der US-Serie „Dr. House“ mit der Canon EOS 5D Mark II gefilmt wurde, war sogar eine Pressemitteilung wert. Inzwischen gehören digitale Spiegelreflexkameras zum Standardequipment und werden sowohl bei kleinen Independentfilmen als auch bei Blockbustern wie „Mad Max: Fury Road“ eingesetzt.

Was wenige wissen ist, dass bereits in den 80ern Spiegelreflexkameras für Filmproduktionen genutzt wurden. Das Special Effects Team von Industrial Light & Magic hat für „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ eine Nikon F3 modifiziert um die Szene zu filmen, in der Indiana Jones mit seinen beiden Gefährten in einen Minenwagen springt.

Auf Youtube existiert ein 8 minütiger Clip, in welchem unter anderem George Lucas über die damaligen Dreharbeiten berichtet. Das Video bietet einen interessanten Einblick in eine Zeit, als es die Bluescreen-Technik noch nicht gab und aufwendige Kulissen und Modellbau für die Realisierung von Filmen gang und gebe waren.

Für Film- und Kinofans ist der Clip ein absolutes muss.

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