Gegen den Gottesbezug in der Landesverfassung

Nachdem sich der Landtag im Oktober letzten Jahres gegen einen Gottesbezug in der Landesverfassung ausgesprochen, haben die Befürworter eine Volksinitiative ins Leben gerufen. Inzwischen ist es dieser Volksinitiative gelungen mehr als 25.000 Unterstützer für einen Gottesbezug in der Landesverfassung zu finden.

Präambel

Von 2.257.089 wahlberechtigten Schleswig-Holsteinern (Europawahl 2014) beziehungsweise 1.629.000 Angehörigen der beiden Hauptkonfessionen (evangelischen Landeskirche und katholischen Kirche) haben sich nur 25.000 Unterstützer für den Gottesbezug in der Landesverfassung gefunden?

Nur eine Minderheit scheint den Gottesbezug in der Landesverfassung zu befürworten und es ist fraglich, ob diese Minderheit in der Lage sein wird per Volksbegehren einen Volksentscheid in dieser Frage zu erzwingen.

Ich toleriere, dass es in unserem Land eine Minderheit gibt, die sich für den Gottesbezug ausspricht. Genauso muss toleriert werden, dass es in Schleswig-Holstein weder eine parlamentarische noch eine gesellschaftliche Mehrheit für den Gottesbezug gibt.

Einen Gottesbezug, der besagt, dass der Glaube (an Gott) das einzige Maß der Dinge sei, braucht unsere Landesverfassung nicht!

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