Wenn ein Satiriker einen Politiker vorführt…

Der Satiriker, ehemalige Chefredakteur des Satiremagazin Titanic und Europaabgeordnete Martin Sonneborn hat die Anhörung von Günther Oettinger genutzt, um den designierten EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft zu befragen vorzuführen.

Sonneborn schafft es auf der einen Seite sachlich und genau, aber auch pointiert und ironisch den Irrsinn des „Recht auf Vergessen im Internet“ aufzuzeigen. Oetteringer selbst  – zwar selbstbewusst – konnte nicht wirklich überzeugen und zeigt einmal mehr, dass er der Vertreter wirtschaftlicher, nicht jedoch gesellschaftlicher, Interessen ist.

Aus Sicht der BSA (The Software Alliance) mag Oettinger der richtige Partner in der Kommission sein, aus Sicht der (digitalen) Gesellschaft stellt sich jedoch die Frage wessen Interessen Oettinger in Wirklichkeit vertritt.

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