22 Minuten durch Pjöngjang

Pjöngjang – eine verbotene Stadt. Zwar sind Reisen nach Nordkorea inzwischen möglich, aber wirklich frei kann man sich in diesem Land nicht bewegen. Gerade weil dieses Land so fremd ist, sind es Aufnahmen, wie dieses Video, welche mir irgendwie faszinieren.

 

Das Video zeigt eine Fahrt durch Pjöngjang und im Vergleich zu Peking oder Singapur erinnert mich diese Stadt, insbesondere was die Architektur und die großen Paradeboulevards betrifft, eher an Osteuropa. Am Straßenrand sind einige Schriftzüge zu sehen, aber ansonsten wirkt die Stadt – auch aufgrund der fehlenden Reklametafeln – nackt und steril.

Ebenso wirkt diese Stadt, trotz ihrer mehr als 3 Millionen Einwohner, leblos und beklemmend. Das pulsierende, bunte und vielfältige Straßenleben, für das asiatische Städte  – egal ob in China, Indien, oder Malaysia – bekannt sind, fehlt völlig. Diese Leere sagt viel über diese Stadt, den Staat und Gesellschaft aus und so wird Pjöngjang für mich auch weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln sein.

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2 Gedanken zu “22 Minuten durch Pjöngjang

  1. Wow! Danke fürs posten! Ich glaube, dass das touristisch gesehen eine ziemlich interessante Stadt ist, denn wo sonst strotz der Sozialismus und der Größenwahn in diesem Ausmaß?

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