Qualitätsjournalismus à la DWN

In letzter Zeit tauchen in den sozialen Netzen häufiger Artikel und Beiträge der Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) auf. Seit März 2012 gibt es die DWN, deren Herausgeber der Journalist und Unternehmer Michael Maier ist. Ansonsten ist über dieses Online-Medium wenig bekannt.

Auffallend ist jedoch, dass sich die DWN sehr kritisch gegenüber dem Euro und der Europäischen Union positioniert. Von einer neutralen und objektiven Berichterstattung kann keine Rede sein. Stattdessen wird mit Halbwahrheiten – wie im Fall der EU-Reform des Saatgutrechts oder der Behauptung, dass „jeder Haushalt ein Modem der Telekom kaufen muss“ – gespielt. Quellenangaben, Stellungnahmen der Unternehmen oder Behörden? Fehlanzeige! Diese Artikel sind allenfalls Meinungsbeiträge und man darf bezweifeln, dass diesen eine genaue und umfassende Recherche vorausging. Wichtiger scheint eine populistische Headline zu sein, die möglichst viele „Likes“ bei Facebook erzeugt. 

Die Beiträge der DWN erinnern mehr an eine Kommunikationsstrategie, die das Ziel verfolgt Furcht, Ungewissheit und Zweifel gegenüber dem Euro, den Europäischen Institutionen, der Bundesregierung und Konzernen hervorzurufen. Mit seriösen und qualitativ hochwertigen Journalismus hat diese populistische Meinungsmache wenig gemeinsam.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Qualitätsjournalismus à la DWN

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.