Wenn Siggi Pop zweimal klingelt

Das wichtigste technische Hilfsmittel ist nicht das Internet, sondern der Klingelknopf an der Haustür.

Damit hat Parteichef Sigmar Gabriel eindrucksvoll die Rolle des Internet für die Sozialdemokraten geklärt. Eine wirkliche Überraschung dürfte dies nicht sein, hat doch die SPD bereits in der Vergangenheit ihre Skepsis gegenüber dem Internet und neuen Medien deutlich gezeigt. Die Zielgruppe der SPD – Rentner – erreicht man nun einmal an der Haustür aber netzaffine Bürger und Wähler werden sich von solchen Aussagen nicht angesprochen fühlen. Da hilft auch keine Kampagnenplattform wie mitmachen.spd.de.

Übrigens klingeln nur ausgebeutete Paketboten, die Zeugen Jehovas, Staubsauger-Vertreter und die GEZ. Ob Gabriel wirklich Mitglied dieser illusteren Runde sein will, bezweifle ich.

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3 Gedanken zu “Wenn Siggi Pop zweimal klingelt

  1. Dieser Mensch, der ehemals für das CDU-Wahlkampfteam gearbeitet hat, schätzt das übrigens anders ein:

    „Dennoch besteht hier die Möglichkeit, dass die SPD mit dieser Ausrichtung die Kampagnenfähigkeit ihrer Verbände weit über die Bundestagswahl 2013 hinaus deutlich stärkt.“

    http://andreasjungherr.net/2013/04/14/die-lektionen-der-spd-aus-dem-us-amerikanischen-prasidentschaftswahlkampf-2012/

    Es ist nämlich schlau, nicht zu sagen: „Hey, wir haben hier eine bunte, neue Plattform.“ Die Menschen interessieren sich nicht für Technik.

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