Die politische Geographie oder wo PISA wirklich liegt

Nach einem Tag Enthaltung habe ich heute nach dem ARD Presseklub den Computer angeschaltet und sehe auf der Wahlkampfseite der SPD voller Erstaunen, dass die SPD das Ergebnis der PISA-Studie als Bestätigung ihrer Bildungspolitik betrachtet. Sicherlich, PISA bestätigt das Fiasko der rot-grünen Bildungspolitik, denn die Schlusslichter in der PISA-Studie sind die Länder, die die SPD-Bildungspolitik seit Jahren umgesetzt haben.

Schaut man sich das Ergebnis genau an, stellt man fest, dass ausgerechnet die Länder gut abgeschnitten haben, die nicht unter der SPD-Bildungspolitik gelitten haben: Bayern, Sachsen, Baden-Württemberg. Selbst das SPD ?Musterland? Rheinland-Pfalz ist bildungspolitisch nur Mittelmaß. Im Vergleich dazu insbesondere der Stadtstaat Bremen (Schlusslicht) oder auch NRW, beides Länder wo die SPD-Bildungspolitik, die auf von Buhlman hochgelobt wird, seit Jahren ?erfolgreich? umgesetzt werden konnte.

Sieht so der Bildungspolitische Erfolg der SPD aus: maximal Mittelmäßigkeit?

Erschreckend ist weniger das Versagen der SPD-Bildungspolitik, zum zweiten mal durch PISA eindrucksvoll belegt sondern eher die Konzeptlosigkeit, die sich wie ein roter Faden durch alle sozialdemokratischen Konzepte durchzieht. Egal ob es die Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Gesundheitspolitik oder Außenpolitik betrifft. Deutschland ist Dank der SPD maximal Mittelmaß, meist jedoch das Schlusslicht. Der PISA-Test ist nur eines von vielen Beispielen, die das Scheitern der Rot-Grünen Konzepte symbolisiert.

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Ein Gedanke zu “Die politische Geographie oder wo PISA wirklich liegt

  1. Mit wieviel ausländischen Schülern müssen Länder wie Bayern und Baden-Württemberg auskommen?

    Welche soziale Selektion gibt es gerade vor allem in Bayern?

    Ich finde das wird alles gerne ignoriert.

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