Zahlenspiele und was uns die Wahlumfragen sagen

Spiegel Online hat eine interessante Graphik, die die Umfrageergebnisse von Forsa (Stern & RTL), Infratest dimap (ARD), TNS Emnid (Berliner Morgenpost) und der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF-Politbarometer) regelmäßig veröffentlicht. Fast täglich wird diese Datenbank aktualisiert und jedes mal ändern sich die Ergebnisse der Parteien.

Wirklich jedes mal? Eigentlich nicht, denn die Ergebnisse der einzelnen Institute unterscheiden sich zwar, jedoch bleiben die Ergebnisse der Institute selbst recht stabil. Zwar macht die CDU am 6 Juli von 43 % einen Sprung von 5 % auf 47 %, nur um am 8. Juli wieder auf 43 % zurück zu sacken und die SPD verlor am 6. 1 % um sich am 8. wieder zu erholen, schaut man sich aber nur die Ergebnisse von Forsa an, so bleiben die Ergebnisse der Parteien recht stabil.

Zwar kann man anhand dieser Umfragen gewisse Tendenzen erkennen und man kann davon ausgehen, dass CDU/CSU über 40 % bei einer Wahl im Herbst erhalten würden. Genauso scheint recht wahrscheinlich zu sein, dass die SPD unter 30 liegen wird. Der Zusammenschluss von WASG/PDS wird wohl der PDS den Einzug ins Parlament sichern, so dass man nicht mehr auf die Direktmandate angewiesen sein wird, wie aber das Ergebnis letztendlich aussehen wird, können und die Vorhersagen nicht sagen.

Letztendlich hatte Churchill Recht als er sagte: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

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