Dieser Blog dient nur noch als Backup, für den Fall der Fälle…
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Gerade kam jemand in das Restaurant,blickte sich verstört um und ging wieder raus. Mein Gott sah das verklemmt aus. Ich hasse Wandspiegel.
Vergraemer, 11:37 AM Apr 6th
Facebook ist Stasi in freiwillig
DerWesten, 12:46 PM Mar 21st
Vor Brandstiftung trank er halbe Flasche Whisky mit Zucker. Richter: „Kaufen Sie doch Averna oder Ramazzotti, das schmeckt besser“
Kiesewetter, 9:51 AM Mar 15th
In ein Pornokino würde ich nie gehen. Ist doch total peinlich: Nachher denkt noch jemand, ich hätte kein Internet!
haekelschwein, 1:48 AM Feb 28th
gestern ruft gaddafi zum heiligen krieg gegen die schweiz auf, heute erscheint das neue dj bobo album. astreine antwort!
hirnfusseln, 8:19 PM Feb 26th
„Jack Bauer named his cat ‘Chuck Norris’. Why? Because he’s a pussy.“
JoGoebel, 4:54 AM Feb 15th
FDP immer dreister: Westerwelle arrangiert härtesten Winter seit 30 Jahren auf Drängen der Streusalzlobby
HolgerKrahmer, 10:18 PM Feb 2nd
Wer war der 1. Twitterer? Jesus! Er hatte 12 Follower, aber einer war ein Spamaccount.
konna, 10:45 PM Dec 1st, 2009
Die FDP macht ihrem Namen als Spaßpartei ja wieder alle Ehre. Wir wollen Steuersenkungen! Wie, kein Geld da? Das hätte man uns sagen müssen!
tencars, 11:21 AM Oct 11th, 2009
Münte geht, Steinbrück geht, Heil geht. Aber Gabriel geht gar nicht.
ralfheimann, 8:20 AM Sep 30th, 2009
Ich glaub, ich versuch mal euch schönzuschlafen. Das mit dem Schönsaufen hab ich schon versucht, hat nicht geklappt..
Curi0us, 11:53 PM Sep 14th, 2009
Wenn Grüne mit der FDP regieren, werden die Kröten nur bis zur Hälfte der Straße getragen und müssen sich für den Rest privat versichern.
Nadim_A, 12:16 AM Sep 9th, 2009
intelligenz lässt menschen verhungern, denn nur die dümmsten bauern haben die größten kartoffeln.
waxmuth, 6:06 PM Aug 26th, 2009
„Elektrosmog? Gibt’s hier nicht. Wir haben abgeschirmte W-Lan-Kabel.“ (doh)
kirscheplotzer, 12:18 PM Aug 26th, 2009
Verdachtsmomente scheinen wohl die einzig erstrebenswerten Momente des Staats geworden zu sein.
digitalanger, 8:07 PM Jun 23rd, 2009
An die, die es angeht (z.B. vom digitalen Lebensgefühl entkoppelte in meiner Partei): Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
Stecki, 1:27 PM Jun 23rd, 2009
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Anders gibt es keine Erklärung dafür das sich fast täglich ein fremder Leser auf meinen Blog verirrt um ausgerechnet den Artikel Mein “fluxflux” Eee – eine Alternative zu Xandros Linux zu lesen. Dabei hat sich seit November 2008 einiges getan. Aus FluxFlux und Slack2Go wurde das neue Projekt Lin2Go, welches das auf Slackware basierte fluxflux-sl veröffentlicht. Die ISO des aktuellen Release (2009.3) als auch des neusten Snapshot (20100123) kann man hier herunterladen.
Aber es gibt auch noch andere Alternativen für den kleinen Eee PC 701 (4G). Zwischenzeitlich experimentierte ich mit Debian, für das es auch eine sehr gute Dokumentation gibt, mir persönlich jedoch nicht so gut gefallen hat. Im Frühjahr 2009 gab ich Ubuntu eine neue Chance und im Gegensatz zu 8.10 lief 9.04 out of the Box, auch wenn der interne SSD-Speicher fast vollständig von Ubuntu in Beschlag genommen wurde. Lieber wäre mir eine schlanke Version von Ubuntu gewesen, bei der ich nach eigenen Gutdünken die für mich wichtigen Softwarepakete per apt-get installieren kann (also Debian für Dummies).
Somit bin ich zu Eeebuntu gekommen, welches in 4 verschiedenen Versionen (Standard, NBR, BASE und LXDE) existiert. Während EB3 Standard am ehesten einem für den Eee PC optimierten Ubuntu entspricht, übernimmt NBR den alternativen Desktop des Ubuntu Netbook Remix. BASE ist wie der Name bereits vermuten läßt eine auf’s Minimum reduzierte Variante während LXDE (Beta) anstatt von Gnome LXDE als Arbeitsumgebung nutzt. Da ich eine Basisinstallation suchte war das 562.4 MB große BASE-Release meine erste Wahl. Zwar habe ich dem LXDE-Release, trotz Beta-Status, eine Chance gegeben, aber da dieses mein Mobiltelefon nicht erkannte und es somit als Modem nicht nutzbar war, schied es aus.
Die Installation war unkompliziert. Mit UNetbootin einen Live USB-Stick erstellen, in den Eee PC stecken und booten. Nach der Grundinstallation das System updaten und die gewünschte Software installieren. EB3 hat bei mir out of the box das Nokia E51 erkannt und mobiles Surfen war somit per UMTS ohne Probleme möglich. Ebenso gab es keinerlei Probleme eine Canon 450D per USB-Kabel anzuschließen und die Bilder zu importieren. Zum verwalten und konvertieren ist auf dem Eee am besten Rawstudio geeignet, welches diverse Raw-Formate erkennt. Zum Browsen im Internet eignet sich SR Iron, ein Fork von Google Chrome, sehr gut, der als Beta in der Version 4.0.275 für Linux zur Verfügung steht.
Alles in allem ist der – inzwischen uralte – Eee PC 701 ein idealer Begleiter, der für die meisten Aufgaben – egal ob Email, im Internet browsen, Musik hören, Filme anschauen, Texte und Blogeinträge schreiben oder auch mal das ein oder andere Foto zu bearbeiten – völlig ausreicht, dabei im Gegensatz zu den herkömmlichen Laptops kaum Platz in der Tasche beansprucht und perfekt auf die Klapptische im Flugzeug passt.
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Das Zugangserschwerungsgesetz ist tot – es lebe das Zugangserschwerungsgesetz! So und nicht anders kommt es mir vor wenn ich die aktuelle Berichterstattung zum Thema Netzsperren lese. Vor einigen Tagen befürwortete die EU-Kommissarin Cecilia Malmström in einem Gastbeitrag in der FAZ Netzsperren innerhalb der EU und die CSU schließt sich dieser Forderung an. Interessant ist auch, dass die CSU das Löschen kinderpornographischer Seiten deshalb ablehnt, weil somit das „Unwerturteil des Staates“ für den Nutzer „nicht erkennbar“ sei.
Somit bestätigt sich der Verdacht, dass es insbesondere einigen konservativen Politikern nur auf den medialen Effekt ankommt: Schaut her, wir tun etwas! Das dieser Populismus und Aktionismus reine Zeitverschwendung ist, hat Chrstian Stöcker auf Spiegel Online sehr treffend kommentiert.
Aber es sind nicht nur unsere Politiker die Netzsperren als Allheilmittel betrachten. Auch in anderen Ländern setzt man auf dieses Instrument. Seinen es Staaten wie China, Iran, Vietnam, Syrien, Burma oder Tunesien – wo man wenig überrascht ist das neben moralisch verwerflichen Inhalten auch politische Inhalte zensiert werden oder Staaten wie Australien, welches den Zugang zu Inhalte denen eine Altersfreigabe verweigert wurde mit Hilfe der Netzsperre unterbinden will. Netzsperren sind inzwischen überall auf der Welt populär. Dass die australische Regierung es sich vorbehält nach eigenem Gutdünken „gesellschaftlich und politisch kontroverses Material“ zu sperren zeigt mehr als deutlich, dass die Sorgen der Bürgerrechtler und Netzaktivisten hinsichtlich dem staatlichen Missbrauch der Netzsperren mehr als berechtigt sind und selbst die USA sieht diese Entwicklung mehr als kritisch.
Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung: Apples App Store!
Es ist bekannt das Apple sehr strikt ist, was die Inhalte der im App Store erhältlichen Apps betrifft. Wie Spiegel Online im letzten Jahr berichtete hat der Springer-Verlag bereits entsprechende Erfahrungen mit seinen Apps machen müssen. Was wäre also einfacher als eine nationale Internet-App im App-Store? Egal ob Firefox, Internet Explorer, Google Chrome oder Opera, jeder Browser ist nur noch als App für die diversen Betriebssysteme erhältlich und Apple bestimmt aufgrund der eigenen rigiden Richtlinien welche Inhalte aus gesellschaftlichen und politischen Gründen geeignet sind. Da alles was Apple macht „cool“ und „innovativ“ ist, wird das AppleNet – oder besser iNet – nicht nur mit Begeisterung von den Massen aufgenommen und somit ein kommerzieller Erfolg sondern auch mit Enthusiasmus (zumindest) von den Apple-Jüngern gegen jede Kritik verteidigt.
iNET – Willkommen in Apples gesellschaftlich und politisch korrektem Web3.0!
Eingeordnet unter Bürgerrechte, IT & Medien, Zensur
Wie SPON und tagesschau.de berichten, ist die CDU aus Sicht der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) politisch zu weit nach LINKS gerutscht. Nun befürchtet deren Vorsitzender Josef Schlarmann einen Wahlsieg des LINKEN Lager bei der kommenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen…
Oder um es mit anderen Worten zu formulieren: weil die Wähler Mindestlöhne, „staatlichen Preisvorschriften“ für Arzneimittel und die Bankenabgabe ablehnen, wählen diese stattdessen lieber SPD, Grüne und Postkommunisten!
Ja nee, is klar!
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Las Vegas – Die Stadt die viele von uns aus Serien, wie CSI und Filmen kennen ist bis auf den Strip mit seinen Hotels und Casinos eigentlich eine Stadt wie jede andere. Restaurants, Supermärkte, volle Straßen. Es ist jedoch eine bestimmte Straße die mitten durch die Stadt läuft, die den Unterschied ausmacht: der Las Vegas Boulevard, genannt der Strip. Dort sind es die Luxushotels, die das Gesicht der Stadt sind: die „ägyptische“ Pyramide des Luxor, Excaliburs kitschige Kopie eines Märchenschlosses, das „italienische“ Bellagio mit seinen Fontänen und die Kopie des Eiffelturms des Paris Las Vegas. Natürlich alles in der amerikanischen Kitschversion und mit zahlreichen Attraktionen im Inneren, meist für die gesamte Familie geeignet.
Die beste Zeit um sich diese „Superlative des guten Geschmacks“ anzuschauen ist der frühe Vormittag, wenn Las Vegas noch schläft bzw. der Großteil der Hotel- und Casinogäste die Straßen noch nicht bevölkert. Auf dem Strip sind um diese Uhrzeit kaum Autos zu sehen und nur vereinzelt sieht man den ein oder anderen Jogger in der Vormittagssonne laufen. Dann wieder der sehr schnelle Einbruch der Dunkelheit (gegen 18 Uhr), wenn das Lichtermeer dem Strip nochmal ein völlig anderes Gesicht gibt.
Im Gegensatz dazu herrscht in den Casinos rund um die Uhr Betrieb. Selbst Morgens um sieben sitzen an den Slotmaschinen (bereits oder immer noch) die Spieler und fordern das Glück heraus. Die einarmigen Banditen fressen Ein und Fünf-Dollar-Scheine und spucken im Fall eines Gewinnes nur noch einen Streifen Papier aus. Die Zeit der Münze scheint auch in Las Vegas endgültig vorbei zu sein.
Ganz anders, weniger groß und überwältigend, sieht es aus, wenn man mit dem Bus oder dem Auto den Las Vegas Boulevard in Richtung Norden fährt. Es werden zwar neue Hotels gebaut, es gibt die ein oder andere Baulücke die teilweise seit Jahren brach liegt,obwohl andernorts Gebäude gesprengt wurden, um neuen Hotelcasinos Platz zu machen. Ab dem gigantischen Stratosphere Tower beginnt das „alte“ Las Vegas und Motels, Pfandleiher, Striplokale sowie zahlreiche Wedding Chapels säumen bunt und blinkend die Straße bis man im Herzen von Downtown Las Vegas, der Freemont Street angekommen ist.
Die Highlights dort sind die „alten“ Hotels wie das 1906 eröffnete Golden Gate oder das Golden Nugget, welches 1946 gebaut wurde. Neuste Attraktion des Goldden Nugget ist „The Tank“: ein Pool und mit angrenzenden Haifischbecken, durch das eine Wasserrutsche führt.
Es lohnt sich, am Abend gen Norden zu fahren, denn dann sieht man die seit 1995 überdachte Fremont Street und ihre abendlichen Sound-and-Light-Shows.
Eingeordnet unter Road trip
Wenn die Leute kein sauberes Trinkwasser haben,
dann sollen sie doch Bionade trinken!
Eingeordnet unter Gemischtes Allerlei
Endlich ist der Wahlkampf vorbei und man erwartet, dass die Zeit der populistische Wahlkampfrhetorik bis zur nächsten Wahl ein Ende gefunden hat. Doch es sind Koalitionsverhandlungen und Politiker, wie der hessische Ministerpräsident Roland Koch, spielen weiterhin mit der Angst der Menschen. Im Interview mit dem Hamburger Abendblatt sagte er:
Wir müssen begreifen: Es wird Krieg geführt gegen uns. Aus meiner Sicht sind wir bei der Überwachung noch nicht gut genug
Es wird also Krieg gegen uns und gegen unsere Gesellschaft geführt. Dieser Feind befindet sich mitten unter uns, mitten in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und wir müssen vor diesem Feind mit allen Mitteln beschützt werden…
Doch wer ist dieser Feind?
Wir sind dieser Feind von dem Roland Koch spricht, wir sind die Gefahr für unsere Gesellschaft und deshalb müssen wir überwacht werden. Die Vorratsdatenspeicherung, die Erfassung von Autokennzeichen, das Sammeln unserer Bankdaten, die fortschreitende Videoüberwachung oder die Online-Durchsuchung; alles pauschal, verdachtsunabhängig und OHNE richterliche Verfügung: denn WIR sind potentiellen Terroristen!
Was ist mit dem Grundprinzip der Unschuldsvermutung? Diese stört nur, denn dies würde bedeuten, daß es erst einmal ein hinreichender Tatverdacht existieren müsste. Statt dessen steht der Bürger unter einem Generalverdacht und wird so zum potenziellen Straftäter degradiert.
Die Koalitionsverhandlungen werden zeigen wie viel unsere Bürgerrechte den Politikern, insbesondere der „freiheitlichen“ FDP, Wert sind. In einem Punkt hat Roland Koch jedoch Recht, es wird ein Krieg geführt und zwar gegen unsere Freiheit, gegen unsere Bürgerrechte und letztendlich gegen UNS!
Eingeordnet unter Bürgerrechte, CDU, Deutschland, Politik, Zensur
Der Zeitpunkt für brisante Enthüllungen ist meist genau geplant worden, so auch in diesem Fall. Am Sonntag finden die Bundestagswahlen statt und insbesondere für die Energiewirtschaft bedeutet die Wahl eine Weichenstellung für die Zukunft: es geht um den Ausstieg vom Ausstieg!
Während der rot-grünen Koalition wurde der Atomausstieg beschlossen. Während der großen Koalition unter Dr. Angela Merkel war die Laufzeitverlängerung immer wieder ein Thema, scheiterte jedoch am Koalitionspartner SPD. Aber nach der Wahl, so die Hoffnung einiger Konzerne, könnte es eine politische Mehrheit für eine solche Laufzeitverlängerung geben, gesetz den Fall, dass die richtigen Parteien die notwendige Mehrheit erlangen.
Statt dessen erfolgt eine brisante Enthüllung nach der Anderen: sei es der Manipulationsverdacht bei der Auswahl des Standort Gorleben, die Atomstudie, die angeblich seit ca. drei Monaten von der Bundesforschungsministerin Annette Schavan zurückgehalten wurde (und inzwischen veröffentlicht ist), der Auftrag des Wirtschaftsministerium zur Untersuchung der Sicherheit von modernen Atommeilern an die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) oder das interne Strategiepapier der „Atomlobby“, über dass Spiegel Online berichtet hat.
Der „schädlicher Medientenor“, den die „Atomlobby“ fürchtet, hat 4 Tage vor der Wahl seinen Höhepunkt erreicht. Für die Atomlobbyisten muss dies der Super-GAU sein, denn das was verhindert werden sollte geschieht just in diesem Moment zu einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Auf der anderen Seite muss man die Frage stellen ob diese Veröffentlichungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ebenso das Werk von Lobbyisten ist, denn auch die Atomkraftgegner haben eine sehr starke Lobby- Der Zeitpunkt ist jedenfalls ideal um den Plänen der Energiekonzerne und der Atomlobby einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen.
Eingeordnet unter Deutschland, Politik, Wahlkampf
In weniger als zwei Wochen findet die Bundestagswahl statt und es wird sich entscheiden wer bzw. welche Koalition uns die nächsten 4 Jahre regieren wird. Trotz allem ist der Wahlkampf langweilig, das TV-Duell am vergangenen Sonntag verließen nur Moderatoren und der TV-Journalismus als Verlierer. Die Kanzlerin und ihr Herausforderer zeigten sich als eingespieltes Team, die reinste PR für die Wiederwahl der großen Koalition.
Doch nun ist die Bombe – in Form eines Gutachtens – geplatzt. Im Auftrag der Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) wurde die Studie „Konzept für ein integriertes Energieforschungsprogramm für Deutschland“ geschrieben und in dieser sprechen sich die beteiligten Wissenschaftler unter anderem für den Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland aus. Diese Forderung nach dem Ausstieg vom Ausstieg beschert dem mauen Wahlkampf die fehlende Würze.
Die Zeit des großkoalitionären Duett ist vorbei, denn das wovor Ortwin Renn, Mitglied im Präsidium der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatech), gewarnt hat, tritt nun in Kraft. Das energiepolitische Konzept wird Wahlkampfthema und liefert insbesondere den Grünen und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) die nötige Munition um sich auf den politischen Gegner einzuschießen.
Langsam aber sicher werden die Differenzen zwischen den Koalitionspartnern deutlicher. Die Energiepolitik kann jedenfalls die Bananenschale sein, über die die Union im Endspurt ausrutscht. Ob sie auch zu Fall kommt, dass wird der 27. September zeigen.